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Lyrik Gedichte

Schon Jane Austen wusste, dass es „eine allgemein anerkannte Wahrheit ist“, dass die Lyrik oder auch Gedichte die höchste Form des sprachlichen Ausdrucks sind. Nicht umsonst kennt heutzutage jeder Namen wie Friedrich Schiller, Rainer Maria Rilke, Walther von der Vogelweide oder auch Theodor Storm. Sie und viele andere erzählten Geschichten in Versform, die bis heute bekannt sind.

So begegnet uns Lyrik, begegnen uns Gedichte auch in einer immer virtueller werdenden Welt gewissermassen „an jeder Ecke“. Ob beim Einkauf im Drogeriemarkt oder in einem Gespräch. Viele unserer geläufigen lyrischen Redewendungen und Allgemeinplätze finden sich in unserer Gegenwart mit Sicherheit in einem der Werke Goethes, zum Teil aber auch in der Poesie, der Sonette der Engländer William Shakespeare des 15. Jahrhunderts oder John Keats.

„Wenn Gedichte der Liebe Nahrung sind, dichtet weiter.“ – Lyrik & Gedicht kurz erklärt

Zugegeben – dieses Zitat ist abgewandelt und stammt in seiner ursprünglichen Form vom englischen Dichter William Shakespeare. Original oder nicht – was hier steht, stimmt. Gedichte und Poesie im Allgemeinen haben die Gabe, Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Sie spiegeln in vielen Fällen das Innerste ihrer Verfasser wider, erzählen manchmal aber auch „nur“ eine schöne Geschichte in Form einer Ballade.

Wie sie das schaffen? Wer von Ihnen unzählige Deutschstunden hinter sich bringen musste, kennt auch die beliebte Unterrichtsreihe „Gedichte analysieren“. Wer einen peniblen Deutschlehrer hatte, wurde in der Regel durch das gesamte definitorische Repertoire zum Aufbau eines lyrischen Werkes geführt. „Richtig“ gelehrt, konnten wir danach alle folgenden Charakteristika im Schlaf aufsagen:

  • Die Versform, z.B. das Hexameter oder das iambische Pentameter
  • Die Versmetrik, also die Verslehre, z.B. Jambus oder Anapäst
  • Das Reimschema, z.B. ein Paarreim oder ein unreiner Reim
  • Stilmittel, von A wie Alliteration bis Z wie Zynismus

Bei Wind und Wetter Feuer und Flamme für lyrische Werke

Und das nicht nur mit dieser Alliteration, einem der beliebtesten rhetorischen Stilmittel für Poesie (und auch Prosa). Nicht nur ist Lyrik die Literaturgattung, die von vielen als die wichtigste angesehen wird. Sie ist auch die Form des sprachlichen Ausdrucks, die uns am meisten berührt und zum Nachdenken anregt. Warum das so ist? Mit Sicherheit liegt einer der Gründe in der äusseren Form.

Diese wirkt sich sowohl gelesen als auch vorgetragen auf die Klangmelodie der geschriebenen Worte aus. Im Gegensatz zu einem Prosatext hängt hier fast alles von der richtigen Intonation ab. Neigt der Vorleser/Vorträger zum „leiern“, freut sich weder die altgriechische Leier/Lyra, noch der Zuhörer. Die Folge: auch ein noch so schöner Inhalt geht in der falschen Melodie verloren.

Gedichte, Poesie, Lyrik – wenn der Autor seine Geschichte verarbeitet

Dabei ist das ein weiteres Merkmal von Gedichten. Sie dienten bereits in der Antike dazu, Geschichten zu erzählen. Von vielen Autoren wurden Gedichte aber auch gewählt, um eigene Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten. Erinnern Sie sich an Goethes „Werther“? Oder Karl Kraus‘ „Der sterbende Soldat“? In beiden Werken werden autobiographische Erlebnisse und Erinnerungen verarbeitet.

Heinrich Heine konstatierte einmal: „Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unterwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch (…)“. Benutzten Goethe & Co. noch Reimschemata und Strophen, bringen moderne Lyriker und Autoren ihre Gedanken kurz und knapp zu Papier oder in den Laptop. Allen gemein: eine ausdrucksstarke Botschaft, die nachdenklich macht.

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